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INTERFERENZOPTISCHE PRÜFEINRICHTUNG FÜR APPLANATIONSTONOMETER, SERIE PT

Aufbau und Funktionsweise

Besondere Merkmale und Vorteile

Anwendungen

Datenblatt

AUFBAU UND FUNKTIONSWEISE

Die interferenzoptische Prüfeinrichtung für Applanationstonometer besteht aus einer automatisierten laseroptischen Prüfapparatur mit serieller PC-Schnittstelle und einer Auswertesoftware für PC/Laptop. Durch den variablen Aufbau ist die Prüfeinrichtung für unterschiedliche
Tonometerbautypen geeignet. Die am zu prüfenden Tonometer eingestellte Applanationskraft wird im gesamten Beweglichkeitsbereich des Tonometers automatisch erfasst. Durch eine Detektion der Beweglichkeitsgrenzen des Tonometers kann zusätzlich zu dem nach der Prüfvorschrift zu ermittelnden Applanationskraftwert in der Mitte des Beweglichkeitsbereiches auch die komplette Kraftkennlinie über dem Beweglichkeitsbereich ausgegeben werden. Als Sensor dient ein interferenzoptischer Kraftsensor mit einer Auflösung von 0,01 mN und einem Messbereich von 100 mN.

Zur Messwertermittlung wird das Tonometer mit einer elektromechanischen Antriebseinheit gegen den Kraftsensor verfahren. Dabei wird der gemessene Kraftverlauf intern zur Steuerung des Bewegungsablaufes selbst und zur Detektion der Beweglichkeitsgrenzen ausgewertet. Der gemessene Tonometerkraftwert in der Mitte des Beweglichkeitsbereiches wird mit den zulässigen Toleranzvorgaben verglichen und grün (im Toleranzbereich) bzw. rot (außerhalb des Toleranzbereiches) dargestellt. Die Dauer einer kompletten Messreihe mit Protokollausgabe in eine Datei beträgt durch den automatisierten Prüfablauf weniger als 5 Minuten. Durch die Möglichkeit der Kalibrierung des interferenzoptischen Kraftsensors mit einem Normalgewicht ist die Rückführbarkeit auf nationale Normale gegeben.

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